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Blut ArtikelDas Blut ist jenes flüssige Organ der Wirbeltiere, das mit Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems die Funktionalität der restlichen Körpergewebe über vielfältige Transport- und Verknüpfungsfunktionen gewährleistet. Blut wird vornehmlich durch mechanische Tätigkeit des Herzmuskels in einem Kreislaufsystem durch die Blutgefäße des Körpers gepumpt.== Blut (Chemie, Medizin)==
Lateinisch: Sanguis. Beim Blut werden die zellulären Elemente (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten) vom Blutplasma und seinen Bestandteilen unterschieden.
Erythrozyten enthalten Hämoglobin. Dieses Protein ist für die Sauerstoffbindung und -transport in dem Blut verantwortlich. Es besteht aus dem eigentlichen Eiweiß Globin und der Häm-Gruppe, die mit Eisen einen Komplex bildet. Dieses Eisen verleiht dem Blut von Säugetieren seine rote Farbe (siehe auch: Blutfarbstoff) bei anderen Tieren (Spinnen, Oktopus ) erfüllt eine Kupferverbindung diese Funktion.Da bei den Gliederfüßern und Würmern Blut- und Lymphsystem nicht voneinander getrennt sind, wird eine Flüssigkeit mit ähnlichen Funktionen dort als Hämolymphe genannt.
Buch-Tipp: Das steinerne Herz. Historischer Roman aus dem Jahre 1954 nach Christi Meisterwerk Also über Arno Schmidt und über das "steinerne Herz" könnte man ganze Bücher füllen, darum hier ca. ein paar kurze Anmerkungen:Der Roman ist der einer der zugänglicheren Texte Schmidts, der Stil ist noch nicht so ausgeprägt, dazu passiert in dem Vergleich zu anderen Werken Schmidts relativ viel. Vor allem der zweite der drei Teile... | |
Das Blut mit seinen einzelnen Bestandteilen erfüllt viele wesentliche Aufgaben, um die Lebensvorgänge aufrecht zu erhalten:
- Transport (Sauerstoff, Edukte und Produkte des Stoffwechsels, Hormone und andere Agentien)
- Regulation (Wasserhaushalt, Elektrolythaushalt, Thermoregulation)
- Schutz (Abwehrfunktion durch Phagozyten und Antikörper, Blutgerinnung und Fibrinolyse)
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- Das Blut hat einen ungefähren Anteil von 8 Prozent am Körpergewicht
- Die Temperatur beträgt 38 °C
- Der pH-Wert ist 7,4
- Blut ist eine Suspension
Viele Krankheiten lassen sich aus bestimmten Veränderungen der Blutbestandteile in dem Blutbild erkennen und in ihrem Schweregrad einordnen, weshalb das Blut die am häufigsten behandelte Körperflüssigkeit in der Labormedizin ist.
Bei großen Blutverlusten durch Verletzungen, verschiedenen Krankheiten wie dem Myelodysplastischen Syndrom und als unerwünschtes Resultat bei verschiedenen Chemotherapien, ist das Überleben eines Patienten häufig ca. mit Hilfe einer Bluttransfusion möglich. Hierbei ist zu beachten, dass das Blut von Spender und Empfänger hinsichtlich der Blutgruppen und des Rhesusfaktors übereinstimmen muss, da es sonst zu schweren Transfusionszwischenfällen kommen kann.
Buch-Tipp: Die neun Gesichter Christi Endlich die wahre Geschichte Christis Ein absolutes muss, für jeden der wirklich wissen will wer Jesus war, wie er aufgewachsen ist. Dies ist das Beste Buch das ich je über ihn gelesen habe. Schade ca. das der Verlag es nicht mehr neu auflegt. Dieses Buch ist wahrhaft ein Geschenk des Himmels. |
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- Wasser
- Salze: Natrium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Phosphat, Calcium
- Proteine (Eiweiß): Albumin, Immunglobuline, Gerinnungsfaktoren
- Zelluläre Bestandteile: Thrombozyten, Leukozyten (weiße Blutkörperchen) (wozu Neutrophile Granulozyten, Eosinophile Granulozyten, Basophile Granulozyten, Lymphozyten, Monozyten zu rechnen sind), Erythrozyten (rote Blutkörperchen)
- Regulatorsubstanzen: Hormone
- Gase
Buch-Tipp: Du mußt sterben bevor Du lebst, damit du lebst, bevor Du stirbst! >> Alles << oder >> Überhaupt Nichts << Ein sehr geniales Buch! Ich schließe mich dem Autor ganz an wenn er sagt: Der Inhalt in diesem Buch ist entweder "unwahr", dann können Sie es einfach vergessen und brauchen nicht mehr darüber nachzudenken. Oder aber er ist "ganz wahr" dann werden Sie ihn nie wieder vergessen können.
Sind... |
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Arterie -- Blutdruck -- Blutkonserve -- Blutkreislauf -- Eigenbluttransfusion -- FACS -- Hämatologie -- Hämatokrit -- Blutbank -- Blutspende -- Bluttransfusion -- Blutderivat -- Frischblut -- Warmblut -- künstliches Blut -- Blutbild -- Blut brechen -- Blutegel -- Blutandrang -- Blutadern -- Blutarmut -- Blutgruppe -- Bluterguß -- Bluterkrankheit -- Hämophilie -- Blutersatz -- Blutfleckenkrankheit -- Luminol -- Vene -- == Blut (Kulturgeschichte) ===== Religionsgeschichte ===
Religionsgeschichtlich werden die Ursachen für die magische Aufladung des Blutes vor allem an zwei biologischen Erfahrungen festgemacht: Der weiblichen Menstruation und der damit zusammenhängenden Gebärfähigkeit als positiver Erfahrung (Leben bringend) und der Erfahrung des Verblutens als negativer Erfahrung (Leben vernichtend).=== Altes Testament ===
Im Alten Testament findet sich die Vorstellung, die Blut mit Leben oder Seele gleichsetzt. Levitikus 17,11-14). Das Blut von geschlachteten Tieren darf nicht verzehrt werden (Deuteronomium 12,23f; 1.Sam 14,31f; Ezechiel 33,25). Aber auch in dem weiteren Sinne wird Blut eine magische Bedeutung beigemessen. Das Blut von Opfertieren hat sühnende Kraft. (Lev 3; 16; 17). An den Türpfosten gestrichenes Blut wehrt böse Geister ab. (Exodus 12). Auch übertragene Bed wie Blut gleich Mensch finden sich. (Genesis 4,10; 9,5). === Neues Testament ===
Im Neuen Testament hat Blut vor allem als Sühneblut Jesu Bedeutung (Römer 3,25, Hebräer 9,7; 13,11). Durch Christi Blut wird der Bund Gottes mit den Menschen (Jesaja 53,12) erneuert. (Lukas 22,20). Gott bietet dem Menschen die Vergebung seiner Sünden an. (Matthäus 26,28 und Markus 14,24). Gerade in dieser Bedeutung wird das Blut Christi während des Abendmahles getrunken als Zeichen der Erneuerung des Bundes und der Vergebung der Sünden. (auch Johannes 6,53f; 1. Korintherbrief 10,16). Und gerade hierin, in Christi Tod das letzte (einmalige) Opfer zu sehen (Röm 6,10; Hebr 7,27; 9,12; 10,10), liegt auch die Ablehnung anderer, weiterer Opfer begründet (Trillhaas). Zudem handelt es sich bei diesem (je nach christlichem Verständnis) um ein Selbstopfer oder ein Opfer Gottes (der seinen Sohn opfert).=== Alte Kirche ===
Allerdings fanden sich in der Alten Kirche durchaus Analogien, die in dem Tod des Gerechten Sühne sahen. (4. Makkabäer 6,28ff; 17,22). Nicht zuletzt hierin begründete sich das Märtyrertum , das auch »Bluttaufe« genannt wird. (Unter Bezug auf Lk 12,50; Joh 19,32; 1. Johannes 5,6 beschrieben in: Tertullian, de bapt.16; Cyprian, Ep.73,22).
Die Vorstellung von der Opferung Christi zur Vergebung und Rechtfertigung des Menschen ist heute theologisch nicht unumstritten. Sowohl die »Lamm Gottes« (Joh 1,29) Vorstellung (Gott opfert seinen Sohn), als auch die vor allem in dem Calvinismus ausgeprägte Vorstellung von der Selbstopferung Christi werfen theologische Probleme auf.
Buch-Tipp: Lexikon der biblischen Irrtümer. Von A wie Auferstehung Christi bis Z wie Zeugen Jehovas Ist "Das Buch der Bücher" ein Buch der Märchen? "Ja", so lautet eindeutig die Antwort, wenn man die Sache etwas simplifiziert. Der Autor gibt sich allerdings alle erdenkliche Mühe, diese Antwort auch zu beweisen bzw. die Gründe darzulegen, warum der historische Gehalt dieses meistgelesenen Buches aller Zeiten recht knapp über Null liegt. Die... |
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Vom Altertum ausgehend galt in dem europäischem Mittelalter das Blut als einer der vier Säfte des Lebens. Mit Aderlass wurde versucht Heilung zu bewirken. Erst Forschung und Kontakt zu anderen Kulturen (der hoch entwickelten muslimischen Kultur ) sorgten für differenzierte und anwendungerechtere Behandlungen. Die vielen Fehler bei Behandlungen trugen zu einem schlechten Ruf von Ärzten bei, die als Quacksalber verschrien waren. Die besondere Bedeutung des Blutes zeigt auch der Begriff des blauen Blutes.
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